Abenteuer Namibia

Kein Sprit mehr in Windhoek

Gefroren haben wir in dieser Nacht jedenfalls nicht … eher im Gegenteil. Wir packen, gehen Frühstücken und müssen uns dann dem Megaspül widmen. Was freuen wir uns auf unsere Spülmaschine. Jetzt ist alles erledigt und so bloggen wir den letzten Eintrag und fahren danach zurück nach Windhoek, wo wir uns vom Hilux trennen müssen. Die Autovermietung bringt uns dann zum Flughafen und in 24 Stunden hat Wilnsdorf uns dann wieder. So die Theorie: Hier nun die Praxis. Wir fahren die knapp 50 km zurück nach Windhoek. Die Rückgabe ist schnell erledigt und schon eine gute Stunde später sitzen wir am Flughafen. Eigentlich sollte der Rückflug um 19 Uhr losgehen. Als wir um 19 Uhr immer noch in der Abflughalle warten, können wir nur erahnen, was noch alles kommen wird. Eine halbe Stunde später kommt die Durchsage, dass es wohl mit der Betankung noch etwas dauern wird und in 20 Minuten weitere Informationen folgen sollten. Gut eine Stunde später kommt dann die unglaubliche... weiter lesen ...

Letzte Safari

Wir hatten grosses Glück in der letzten Nacht nicht erfroren zu sein… war knapp. Um uns aufzuwärmen, kochen wir am Morgen erstmal Tee und räumen das Auto aus. Der Staub muss raus! Danach gibts altes Brot mit gemoppster Marmelade. Später machen wir uns auf den Weg zum letzten Spaziergang auf afrikanischen Boden. Er scheitert mal wieder an der beschissenen Beschilderung. Wir verlaufen uns ein wenig und suchen schliesslich ein direkten Querfeldeinweg zurück zum Camp. Über Stock und Stein unter riessigen Spinnen hindurch und von voller Angst von den Pavianen gejagt zu werden, ist es wirklich der LETZTE Spaziergang. Einige Skippo-Spiele später machen wir uns auf den Weg zur Abschluss-Safari. Im vollgepackten Allrad-Safari-Wagen geht es kreuz und quer über die 12.000 Hektar grosse Farm. Neben den üblichen Gnus und Oryx-Antilopen sehen wir noch ein paar Abschiedsgiraffen und eine Pferde-Antilope … Die ist neu auf der Wildlife-Liste Es gibt noch einen kleinen Stopp... weiter lesen ...

Das grosse Fressen

Wenn schon Luxus-Lodge, so wollen wir uns die Möglichkeit eines guten Frühstücks natürlich nicht entgehen lassen. Also sitzen wir gegen 7 Uhr wieder in der Mitte der Hummeldumm-Gruppe. Es gibt Toast, Croisants, Rührerei und diverse andere Köstlichkeiten. Nach dem Frühstück fahren wir gut 3,5 Stunden Richtung Norden und erreichen schliesslich die Dusternbrook Gästefarm, mit 100 Jahren die älteste Safari-Farm Namibias. Der Campsite ist mit einer der schönsten der Reise. Direkt unter Palmen schlagen wir unser Lager auf. Um 14:30 Uhr fahren wir mit zwei weiteren Gästen auf Leoparden- und Geparden-Safari. Die Tier leben in einem grossen, stromgesicherten Freilauf. Zuerst fahren wir zu den fuenf Geparden, die uns am Tor schon hungrig erwarten. Auf einem kleinen Hügel wird der Motor schliesslich abgestellt und dann fliegen auch schon die ersten Fleischbrocken. Ab und zu gibt es Streit um die besten Stücke, die frechsten Tiere stellen sich auf den Hinterbeinen ans Auto.... weiter lesen ...

Relaxen

Wir verlassen die Siedelweber in aller Frühe und geben ihnen nun doch unser altes Brot. Ein ziemliches Spektakel! Auf dem Weg Richtung Keetmanshoop hören wir wieder die Deutsche Welle im Radio. Sie spielen Viva Colonia (Sonja haben wir schon Karten für’s nächste Jahr?). Gut drei Stunden später stehen wir mit offenen Mündern vor unserer Unterkunft. Ziemlich edel, wie es scheint. Auf unserem Campingplatz haben wir jedenfalls unsere private WC-Dusch-Einheit. Wir verbringen den Tag am Pool und beobachten die ankommenden Bus-Touristen, fast ausschliesslich Deutsche. Einen kleinen Spaziergang und drei Skippo-Runden später finden wir uns mit sämtlichen Touris im Dinnersaal wieder. Es wird ein wenig peinlich, als die afrikanische Dame für ihre Übersetzung der Speisekarte ins Nama Applaus bekommt, ansonsten sind die Reisenden durchaus unterhaltsam … solange man nicht mit ihnen an einem Tisch sitzt Als Vorspeise gibt es Schinken mit Avokado-Creme mit Keks, gefolgt von... weiter lesen ...

Giants Playground

Wir fahren zum Quiver Tree Forrest Camp. Zwar wollen wir den Wald nicht wirklich besuchen - Köcherbäume haben wir beim Camp in Hülle und Fülle – aber dort muss auch die Eintritts- gebühr zum Giants Playground entrichtet werden. Der Spielplatz der Riesen besteht aus tausenden der bereits erwähnten Steinhaufen. Gigantisch ! Zwischen den Steinen wimmelt es mal wieder von den putzigen Rock-Daissies. Diese hier sind auch längst nicht so scheu wie die anderen, die wir bisher haben umher huschen sehen. Die Beschilderung der äusserst unuebersichtlichen Anlage ist mal wieder höchst bescheiden. Und so verirren wir uns erstmal im Felsenlabyrinth. Nach einer Stunde schaffen wir es aber doch zurück zum Auto und fahren in das Städtchen Keetmanshoop. Vor allen Dingen wollen wir noch mal bloggen. Desweiteren brauchen wir noch Wasser, Brot und die ein oder andere Kleinigkeit. Ausserdem wäre ein Imbiss willkommen – am liebsten Pommes Currywurst. Das Internet im Canyon... weiter lesen ...

Mesotaurus

Weiter geht’s in Richtung Norden. Nach gut 200 km erreichen wir das Mesotaurus Camp 40 km östlich von Keetmanshoop. Wir haben die Wahl: drei Kilometer weiter ins Bush-Camp oder einen kleinen Camp-Site direkt hinter der Rezeption. Wir entscheiden uns für den Bush. Es geht quer über die Schaafsweide und durch Flussbetten. Leider interpretieren wir das Hinweisschild – Bush-Camp mit einem Pfeil 4×4 als unseren Weg und folgen den Hinweis mitten in die Pampa. Wunderschöne Landschaft, aber der Weg ist kaum zu fahren. Erst Recht nicht weil wir den Wagen in ein paar Tagen ohne Probleme zurückgeben wollen. Der Fahrer weigert die Weiterfahrt und wir kehren um in Richtung Rezeptions-Camp-Site. Doch als wir erneut am besagten Schild vorbeifahren, sehen wir plötzlich auch ein Wasser-Reservoir und Feuerstellen. Wir sind am Camp vorbeigefahren und wie wir im Trummi-Reiseführer lesen den 4×4 Trail gefahren. Da der Weg bis hierher gut zu fahren war, bleiben wir im Bush.... weiter lesen ...

Fish-River-Canyon

Eine 350km-Fahrt liegt vor uns, ca. 220 km auf Teer … Auch mal schön. Ab dem Eingangstor zum Fish-River-View-Point erwartet uns dann eine ziemlich üble Schotterpiste. Der Weg lohnt sich aber, denn der Blick in den Canyon ist phänomenal. Die Kante zum Canyon ist quasi nicht gesichert, was die ganze Sache zusätzlich auch noch spannend macht. Uns genügt schon ein Blick auf den steilen Abstiegsweg, den die verrückten 4-6 Tageswanderer benutzen, um in den Canyon hinunter zu krabbeln. Um ganz sicher zu sein: für uns wär das nix. Zumal man alles, was man in diesen Tagen braucht, mit sich rumschleppen muss. Ausser Wasser, da kann man sich die braune Suppe des Fish Rivers entkeimen … brrrrrr! Von unserem neuen Camp sind wir nicht wenig begeistert als vom Canyon. Die grosse grüne Gartenanlage ist mit vielen Autowracks dekoriert und verfügt dekadenterweise über ein Stück sattgrünen Rasen und das mitten in der Wüste. Wir haben seit ca. 2,5 Wochen kein solches Grün mehr... weiter lesen ...

Diamanten-Fieber

Die Geister haben uns nicht geholt und ausgebucht war es auch nicht… Glück gehabt. Um kurz nach sieben Uhr gehts los in Richtung Kolmannskuppe, ein ehemaliges Diamantgräber-Städtchen. Nach einer guten Stunde Fahrt sind wir dort. Eine Führung gibts erst um halb Zehn und so sehen wir uns erstmal alleine um. Noch, denn kurz nachdem wir uns das erste vom Sand der Wüste zurück eroberte Haus angesehen haben, kommt auch schon der erste Bus. Das Erkunden der alten Häuser macht grossen Spass. Teilweise liegen sie schon so tief im Sand vergraben, dass man sie nur noch gebückt und zum Fenster hinein betreten kann. Im ehemaligen Einkaufsladen ist ein kleines Museum mit Fundstücken eingerichtet, im Haus des Ladenbesitzers eine komplette Wohnung der damaligen Zeit ausgestellt. Vom Teppich übers Telefon, zum Bücherregal und Schlafzimmer mit Nachttopf … alles da. Es gibt zwei Führungen. Einmal in Deutsch mit ca. 40 Leuten und die zweite in Englisch mit zehn Personen uns... weiter lesen ...

Geisterschlucht

Wir schlafen aus! Das heisst, dass wir bis 6:15 Uhr im Zelt liegen bleiben und um 7:30 Uhr wieder auf der Piste sind. Diesmal liegen ca. 350 Kilometer Piste vor uns. Ziel: Die Geisterschlucht Cabin bei Klein-Aus-Vista. Die Cabin, die Frank schon zu Hause rausgesucht hatte, wird auch im Reiseführer wärmstens empfohlen. Sie wird uns als Ausgangspunkt nach Lüderitz dienen. Leider gabs die Cabin nur für eine Nacht, die zweite Nacht haben wir uns am Campsite eingemietet. Wir erreichen Klein-Aus-Vista nach ca. fünf Stunden Fahrt auf Schotterstrassen. Die Landschaft ist recht bergig. Anfangs springen noch ein paar Zebras, Springböcke und Oryx-Anthilopen auf der Strasse herum … Endlich Warnschilder, die auch stimmen. An der Rezeption angekommen, erfahren wir, dass wir noch ca. eine Stunde Zeit haben bis zum Checkin. Wir nutzen diese für einen kleinen Mittagssnack in Form von Toast. Nach gut zwei Wochen “ohne” – eine Delikatesse. Und endlich kommen wir auch zu... weiter lesen ...

Soussusvlei

Der Wecker klingelt um 5 Uhr ! Und das nennt man dann Urlaub aber wir müssen den Vorteil nutzen, denn Bewohner des Camps dürfen sich schon eine Stunde vor Sonnenaufgang auf den Weg zu den Vleis machen. Nach einer guten Stunde Fahrt auf der Teerstrasse erreichen wir besagten Parkplatz von dem aus es nur noch per Allrad weitergeht. Wir beschliessen es einfach zu probieren und selbst durch die Tiefsand-Piste zu fahren, statt den Shuttle-Service in Anspruch zu nehmen. Klappt auch gut, aber auf dem endgültigen Parkplatz angekommen, sehen wir die Vleis vor lauter Dünen nicht. Beschilderung, die den Weg weisen, sind in Namibia allgemein eher selten. Auf einer Düne sehen wir ein paar Leute und beschliessen es ihnen gleich zu tun. Der Weg auf die Sanddüne ist anstrengend und scheint kein Ende nehmen zu wollen. Der Ausblick ist aber fantastisch. Oben angekommen, entdecken wir nun auch die Vleis.  Von der Düne runter zu hopsen ist eine sehr lustige Sache. Nur stehen wir schon quasi... weiter lesen ...
Seite 1 von 3123