USA - Der Westen
veröffentlicht am 18. Juni 2011 |
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Wir sind gespannt auf die Fahrt in den Norden, denn die Strecke führt fast ausschließlich direkt an der Küste entlang! Wir freuen uns auf fantastische Aussichten…und landen im Nebel! In den ersten 1-2 Stunden kann man zwar ab und zu einen Blick auf´s Wasser erhaschen, aber fantasischer Ausblick ist anders! Die Wolken, die sich über Nacht am Meer gebildet haben, bleiben sämtlichst an den Bergen hängen. Irgendwann fahren wir um eine Kurve und der Himmel ist blau. Unglaublich wie schnell es gehen kann! Wir nutzen die Wolkenlücke um unseren ersten Viewpoint anzufahren. Während wir den Blick auf´s Wasser genießen und uns über ein posendes Eichhörnchen freuen, klettert ein paar 100 Meter weiter ein Seehund aus dem Wasser…toll! Am nächsten Lookout ist einiges los… muss ja was zu sehen geben, also halten wir auch. Und es gibt was zu sehen! Eine ganze Kolonie See-Elefanten, direkt vor unseren Nasen! Während ein paar der Kolosse im Wasser kämpfen, liegen die...
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veröffentlicht am 18. Juni 2011 |
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Am morgen ist unser Camper diesmal arg ausgekühlt, so dass wir uns beim Frühstück über die integrierte Heizung im Camper freuen. Danach rollen wir den Freeway in südlicher Richtung. Leider ist die Küstenstrasse, die wir dann nehmen wollen auf Privatgelände, so dass wir den langweiligen Freeway einfach wieder zurück fahren. Wir fahren bis kurz vor Pismo Beach und gehen in einer Mall erstmal ein wenig shoppen – schon grass, was Klamotten in den USA in Vergleich zu Deutschland kosten. Zwei T-Shirts und ein paar Flip Floppse später machen wir uns wieder auf den Weg nach Pismo. Ein Campground ist schnell gefunden und wir stürzen uns sofort ins Getümmel bzw. ab in die nächste Fish & Chips Bude. Wir haben Hunger. Der Fish ist der grandios, die Pommes warm und knusprig…wir schlendern anschliessend noch ein bisschen an der Promenade und am Strand entlang.
Nach der Wüste kommt der Pazifische Strandwind uns aber doch ziemlich kalt vor und so ziehen wir uns früh...
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veröffentlicht am 13. Juni 2011 |
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Der frühe Vogel fängt den Wurm. Also brechen wir bei Zeiten auf und fahren knapp 140 Meilen zum Grand Canyon. Wir schauen uns vom South Rim die grandiosen Schluchten an.
Vom Grand Canyon geht es weiter Richtung Süden. Da wir nicht sonderlich Lust drauf haben, den Freeway zu nehmen, fahren wir mit unserem Camper auf der Route 66 in Richtung Westen. Bei den Dörfchen Seligman machen wir unseren ersten Stopp und flanieren durch das kleine Dörfchen – Route 66 Nippes an allen Ecken.
Zur anschliessenden Stärkung gibt es noch einen handgemachten Oink Burger – sehr lecker. Von Seligman geht es weiter bis zu dem kleinen Roadhouse von Hackberry. Ein Sammelsurium aus Nippes und Museum – sehr cool.
Von Hackberry folgen wir der Route 66, die sich nun langsam in die Berge schraubt. Das kleine Örtchen Oatman ist uns schon deswegen ein Stopp wert, da uns in dem Cowboy Örtchen direkt ein Muli vor den Wagen läuft.
Von Oatman aus fahren wir noch an den Rand der Mojave...
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veröffentlicht am 13. Juni 2011 |
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Heute wollen wir uns den Antilope Canyon dann noch zu Lande anschauen. Dazu treffen wir uns am Morgen mit einem Navajo Führer, denn ohne Guide kommt man nicht rein. Über sandige Allradpisten geht es zunächst einmal zum Sheephat Canyon. Die enge Sandsteinschlucht beeindruckt zunächst durch Form und Farbe. Super! Über Leitern und Brücken klettern wir immer weiter in den enger werdenden Canyon. Als wir schon glauben, am Ende angelangt zu sein, bittet uns unser Guide Gabriel, Tasche und Rucksack zurück zu lassen, denn es geht noch ein paar Meter tiefer hinein, auch wenn wir langsam das Gefühl haben, stecken zu bleiben! Schließlich kommen wir aber doch wieder raus und fahren weiter zum Rattlesnake Canyon. Der heisst glücklicherweise nicht wegen seiner Bewohner, sondern auf Grund seiner Form so. Der Canyon ist zwar kleiner bzw. kürzer, aber nicht weniger eindrucksvoll gefärbt. Ausserdem gibt es hier Bögen und Fenster im Stein. Sehr schön, aber unsere Hochzeitsaufgabe...
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veröffentlicht am 10. Juni 2011 |
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Einen schönen Campground haben wir uns da wieder ausgesucht, mit Blick auf den See! Nach dem ganzen Sand der Wüste eine erfrischende Aussicht, heiss ist es trotzdem! Wir fahren zunächst einmal zur Ranger Station, knapp 30 Meilen entfernt, denn wir haben den Traum vom “Wave-Permit” noch nicht begraben. Nachdem wir in der Onlinelotterie erfolglos blieben, wollen wir nun vor Ort unser Glück beim Bingo versuchen. Mit uns versuchen es noch 42 weitere Kandidaten. Wir sind so erfolgreich wie am einarmigen Banditen, aber da täglich nur 10 Personen in den Nationalpark gelassen werden, sind wir nicht allzu enttäuscht. Auf dem Rückweg gehen wir in unserem Lieblingssupermarkt einkaufen, gleich beim ersten Mal bekamen wir schon eine Clubkarte Danach gibt´s eine beeindruckende Besichtigung des Glen Canyon Dam, ohne den es den Lake Powell gar nicht gäbe. Der Tour-Guide wirft mit wahnsinnigen Zahlen zu Wassermassen, Höhen und Stromerzeugung um sich und wir staunen über die...
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veröffentlicht am 10. Juni 2011 |
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Der Sandsturm vom Vortag ist komplett verzogen und gegen 4:30 – krabbeln wir aus der Koje. Der Früher Vogel schiesst das Bild und Sonnenaufgang ist halt früh. Gegen 4:45 holt uns John mit dem Allradler ab und wir huckeln in der Dunkelheit über übelster Piste unserem ersten Foto Stopp entgegen. Ziel sind die Totem Poles. John kennt die Gegend wie kein anderer und weiss genau, wann und wo die Sonne aufgeht und wie das Licht am besten fällt. Das er es aber so genau schafft, und quasi die Sonne perfekt ins Bild plaziert bekommt – ist eine erstaunliche Leistung. Die Atmospähre ist der Kracher – es macht tierisch Spass zu fotografieren und die Kamera surrt munter vor sin hin.
Nach den Totem Poles schauen wir uns noch die Sanddünen, einige Felsmalereien und eine alte Indianerstätte an.
Gute vier Stunden später und zurück am Camper angekommen, pruzeln wir uns erst mal ein paar Rüherreier und frühstücken ausgiebig. Anschliessend geht es wieder zurück auf die...
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veröffentlicht am 10. Juni 2011 |
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Die freundlichen Holländer, die wir am Abend zuvor kennengelernt haben, wecken uns pünktlich zum Sonnenaufgang mit einem Klopfen am Camper. Super, sonst hätten wir diesen Ausblick womöglich verpasst!
Weil´s aber doch recht früh ist (6 Uhr) legen wir uns erst nochmal hin. Gegen 8 Uhr starten wir unsere kleine Wanderung, den sogenannten Wildcat Trail, um einen der Felsbrocken des Valleys, den West Mitten Buttes. Der Wildcat Trail ist 3,5 Meilen lang.
In der trockenen Sandwüste begegnen uns nur ein paar Eidechsen und kleine Präriehunde, alle anderen Wüstenbewohner sind wohl schlau genug, die Sonne zu meiden, die auch am Morgen schon heiss ist.
Nach zwei Stunden Walk sind wir erst mal froh, wieder am Camper zu sein, zumal ein unangenehmer Wind aufkommt, der uns den Sand um die Ohren haut. Wir fahren nochmal nach Kayenta um unsere Wasser- und Bargeldvorräte aufzustocken. Wo der Supermarkt ist, wissen wir ja bereits, die Bank ist auch schnell gefunden. Kurze Mittagspause beim...
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veröffentlicht am 8. Juni 2011 |
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Wir brechen unsere nicht vorhandenen Zelte mal wieder früh ab um Tickets in einer frühen Führung durch die zum Weltkulturerbe erhobenen Ruinen in Mesa Verde zu bekommen. Nach einer halben Stunde Fahrt sind wir am Visitor Center und kurz später Teilnehmer der ersten Führung am Tag. Da ist die Gruppe noch übersichtlich Eine Rangerin begleitet uns über enge Felstreppen nach unten zum Cliff Palace.
Die 1888 wieder entdeckte Siedlung wurde von den Anasazi Indianern um 1200 unter einem Felsvorsprung errichtet und für ca. 200 Jahre bewohnt. Viel mehr Wissen scheint auch die Rangerin nicht zu haben…schade, denn die Siedlung beeindruckt schon! Über eben so enge Treppenschluchten wie beim Abstieg krabbeln wir wieder nach oben. Ab hier fahren wir ohne Guide weiter und schauen uns selbst an, was es sonst noch so zu sehen gibt. Vom nächsten Lookout hat man einen prima Überblick ins Tal. In den das Tal umgebenden Bergen sieht man an vielen Stellen noch weitere Häusschen und...
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veröffentlicht am 5. Juni 2011 |
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Was ist das doch eine feine Sache, am Morgen nicht das Zelt abbauen zu muessen, sondern einfach mit dem Motorhome zum nächsten Highlight zu fahren. Gegen 8 Uhr sind wir wieder auf der Strasse und rollen dem Arches Nationalpark entgegen. Knapp 50 Meilen später stehen wir am Parkeingang – dank unserem Annual Pass, haben wir “freien” Eintritt in alle Nationalparks. Da wir einige sehen wollen, lohnt sich der 80 Dollar Pass auf jeden Fall. Im Arches Nationalpark befinden sich über 2.000 natürliche Steinbögen – nirgendswo sonst, wird man auf eine solche Anzahl treffen. Das Wahrzeichen von Utah – der Delicate Arch, ist unser erster Stopp. Da wir die grosse Mittagshitze meiden wollen, laufen wir gegen 9 Uhr den 3,5 Meilen langen Trail zum Bogen. Geschätzt hat es aber auch schon so 25-28C. Der Blick durch den Bogen, auf die dahinter liegenden schneebedeckten Berge ist atemraubend.
Nach dem Delicate Arche machen wir uns auf zu der sogenannten Window Section...
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veröffentlicht am 5. Juni 2011 |
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Nach gut 80 Meilen erreichen wir bei schönstem Wetter den Bryce Nationalpark. Als erstes schauen wir uns die beiden Aussichtspunkte Sunset View und Sunrise View an. Der Kracher – den Aussichtspunkt den wir aber danach anfahren, ist dagegen der Oberkracher – Inspiration Point – cooler gehts nimmer. Anschliessend fahren wir noch weiter zum Bryce Point und zum Fairyland Point.
Nach dem Bryce Canyon, der ja eigentlich gar kein richiger Canyon ist, entscheiden wir uns noch ein paar Kilometer abzureissen. Bis zu unserem nächsten Ziel dem Arches Nationalpark sind es noch gut 280 Meilen. Nach 230 Meilen beschliessen wir die Fahrerrei gut sein zu lassen und checken auf einem kleinem RV Campground in Green River...
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